Vektorgravur (Ritzen / Scoring)
Der Laser fährt Linien wie beim Schneiden ab, aber mit reduzierter Leistung — es entsteht eine feine Ritzlinie statt eines Durchschnitts. Schnell und filigran.
Die Vektorgravur ist das Mittelding zwischen Schneiden und Gravieren: Der Laser folgt einer Vektorlinie, durchtrennt das Material aber nicht, sondern erzeugt nur eine feine, vertiefte Linie. Da keine Fläche zeilenweise abgerastert werden muss, ist das Verfahren um ein Vielfaches schneller als die Rastergravur.
Typische Anwendungen: feine Linienzeichnungen, Falzlinien auf Karton, Beschriftungen mit Konturschriften oder dekorative Muster auf grossen Flächen.
Typische Anwendungen
- Feine Linienzeichnungen und technische Illustrationen
- Falz- und Knicklinien auf Karton für Verpackungsmuster
- Konturschriften und Umrandungen als Akzent
- Dekorative Muster auf grossen Flächen, wo Rastergravur zu langsam wäre
Häufige Fragen zu Vektorgravur (Ritzen / Scoring)
Wann ist Vektorgravur günstiger als Rastergravur?
Immer dann, wenn das Motiv aus Linien statt Flächen besteht. Da der Laser nur der Linie folgt und keine Fläche zeilenweise abrastern muss, ist die Vektorgravur bei reinen Strichzeichnungen um ein Vielfaches schneller — und damit deutlich günstiger.
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