Was ist Lasermarkieren und worin besteht der Unterschied zur Lasergravur?
Lasermarkieren verändert die Oberfläche eines Materials für Kennzeichnungen — ohne tiefen Materialabtrag. Die Oberfläche bleibt im Wesentlichen intakt. Lasergravur hingegen trägt Material ab und erzeugt eine spürbare Vertiefung, typischerweise 0,1 bis 0,5 mm. Markierungen eignen sich für funktionale Beschriftungen, bei denen die Oberfläche intakt bleiben soll. Gravuren sind besser, wenn Tiefe, Haptik oder starker Kontrast gefragt sind.
Welche Materialien lassen sich mit CO₂-Laser markieren?
CO₂-Lasermarkierungen sind möglich auf Laminaten (zweischichtige Schichtwerkstoffe), beschichteten Acrylplatten, Kunststoffen wie PE und PP sowie geeigneten Verbundmaterialien. Auf Laminaten wird die Deckschicht abgetragen und legt die untere Farbe frei — das erzeugt hohen Kontrast. Metalle lassen sich mit CO₂-Laser nicht markieren. Die Materialeignung prüft CAESS Laser vor dem Auftrag.
Wie dauerhaft sind CO₂-Lasermarkierungen?
Lasermarkierungen sind mechanisch ins Material eingebracht und damit dauerhaft. Auf Acryl und Laminaten sind sie lösungsmittelresistent und UV-stabil. Sie verblassen nicht und lassen sich nicht ohne Materialzerstörung entfernen. Für den Einsatz in Industrie, Medizin und Elektrotechnik ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber Aufklebern oder Druckfarben.
Können Barcodes und QR-Codes lasermarkiert werden?
Ja. Barcodes, QR-Codes und DataMatrix-Codes können präzise auf geeignete Materialien lasermarkiert werden. Für scanfähige Ergebnisse empfiehlt CAESS Laser helle Materialien mit starkem Laserkontrast. Die Lesbarkeit des Codes wird im Vorfeld anhand der Modulbreite und des gewählten Materials eingeschätzt.
Eignet sich Lasermarkieren für Serienproduktion?
Ja. Lasermarkieren ist besonders wirtschaftlich bei wiederkehrenden Aufträgen. Die Daten werden einmalig eingerichtet und danach reproduzierbar abgearbeitet — ohne Werkzeugverschleiss und ohne Qualitätsabweichungen zwischen Losen. Für Serienbezeichnungen, die sich von Teil zu Teil ändern (z.B. fortlaufende Nummern), ist eine Datenbankanbindung möglich.
Lasermarkieren vs. Tintenstrahldruck – was ist besser für Kennzeichnungen?
Tintenstrahl ist günstig in der Anschaffung, aber die Tinte kann verblassen, ablösbar sein oder mit Lösungsmitteln reagieren. Lasermarkierung ist dauerhafter, lösungsmittelresistent und ohne Verbrauchsmaterial. Für Kennzeichnungen, die langfristig lesbar bleiben müssen, ist Lasermarkieren die zuverlässigere Methode.
Welche Dateiformate werden für Lasermarkierungen benötigt?
Für Markierungen benötigt CAESS Laser Vektordateien im Format AI, SVG, EPS oder PDF. Schriften müssen in Pfade umgewandelt sein. Für Barcodes und QR-Codes kann der Code auch als Text-String übergeben werden — CAESS Laser erstellt dann die Grafik. Rastergrafiken sind bei einfachen Mustern ab 300 dpi möglich.
Für welche Branchen ist Lasermarkieren typisch?
Lasermarkierungen sind in der Elektrotechnik, im Maschinenbau, in der Medizintechnik und in der Werbetechnik verbreitet. Überall dort, wo Geräte, Bauteile oder Produkte dauerhaft und eindeutig beschriftet sein müssen. Auch für Frontplatten, Schalttafeln, Trägersysteme und Steuergehäuse in industriellen Umgebungen.