Verfahren

Laserschneiden

Thermisches Trennverfahren, bei dem ein fokussierter Laserstrahl Material entlang einer Vektorkontur durchtrennt — berührungslos, präzise und ohne Werkzeugverschleiss.

Beim Laserschneiden wird ein gebündelter Laserstrahl auf einen Brennpunkt von wenigen Zehntelmillimetern fokussiert. Die hohe Energiedichte schmilzt oder verdampft das Material entlang einer programmierten Kontur. Da kein Werkzeug das Werkstück berührt, gibt es weder Werkzeugverschleiss noch mechanischen Druck — empfindliche und dünne Materialien bleiben verzugsarm.

Mit dem CO2-Laser lassen sich Acrylglas, Holz, MDF, Karton, Leder, Filz und Textilien schneiden. Die Schnittbreite (Kerf) beträgt je nach Material 0.1 bis 0.4 mm, was Detailgrade ermöglicht, die mit Fräse oder Messer unerreichbar sind.

Typische Anwendungen

  • Acrylglas-Displays, Aufsteller und Warenträger für den Laden- und Messebau
  • Gehäuse, Frontplatten und Montageplatten aus Acryl oder Holz für die Elektrotechnik
  • Architektur- und Designmodelle aus Karton, MDF und Sperrholz
  • Dichtungen und Schablonen aus Gummi, Filz oder Folie
  • Personalisierte Produkte und Dekoartikel in Klein- und Serienauflage

Häufige Fragen zu Laserschneiden

Welche Materialdicke kann der CO2-Laser schneiden?

Mit professionellen CO2-Anlagen schneiden wir Acrylglas und Holz je nach Leistung bis etwa 20–25 mm, MDF und Sperrholz bis rund 12 mm. Dünne Materialien wie Papier, Folie und Textil schneiden besonders schnell und präzise. Die wirtschaftliche Grenze hängt von Material und Stückzahl ab.

Welche Datei brauche ich für einen Laserzuschnitt?

Ideal ist eine Vektordatei mit geschlossenen Konturen: DXF, SVG, AI oder ein PDF mit Vektorinhalt. Pixelbilder (JPG, PNG) eignen sich nicht zum Schneiden, da ihnen die Schnittpfade fehlen — sie müssen erst vektorisiert werden.

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