Fertigungstoleranz
Die zulässige Massabweichung gefertigter Teile. Beim Laserschneiden sind je nach Material und Grösse ±0.1 bis ±0.2 mm realistisch erreichbar.
Keine Fertigung ist absolut exakt. Beim Laserschneiden setzen sich Abweichungen zusammen aus Maschinengenauigkeit, Kerf-Schwankungen, Materialtoleranzen (Plattendicke!) und thermischen Effekten. Realistisch sind ±0.1 mm bei kleinen, formstabilen Teilen und ±0.2 mm bei grossen Formaten oder Naturmaterialien wie Holz.
Wichtig zu wissen: Die Dickentoleranz der Materialplatten ist oft grösser als die Schnitttoleranz — gegossenes Acryl darf laut Norm ±10 bis 15 Prozent von der Nenndicke abweichen. Bei Steckverbindungen ist deshalb die reale Plattendicke zu messen.
Typische Anwendungen
- Funktionsteile mit definierten Passmassen
- Bauteile, die mit anderen Komponenten zusammenwirken
- Qualitätsanforderungen in Industrie und Medizintechnik
Häufige Fragen zu Fertigungstoleranz
Wie genau ist Laserschneiden?
Realistisch sind ±0.1 mm bei kleinen, formstabilen Teilen und ±0.2 mm bei grossen Formaten oder Naturmaterialien wie Holz. Die grösste Unsicherheit ist oft nicht der Schnitt, sondern die Dickentoleranz des Rohmaterials.
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