PVC-Verbot
Die eiserne Regel der Laserbearbeitung: PVC und alle chlorhaltigen Kunststoffe setzen beim Lasern Chlorgas und Salzsäure frei — giftig für Menschen, zerstörerisch für Maschinen.
Polyvinylchlorid zersetzt sich unter Laserhitze zu Chlorwasserstoff, der mit Luftfeuchtigkeit Salzsäure bildet. Die Folgen: akute Gesundheitsgefahr für alle Anwesenden und schleichende Korrosion an Mechanik, Optik und Elektronik der Maschine — Schäden, die oft erst Wochen später sichtbar werden.
Das Verbot umfasst alle PVC-haltigen Produkte: Vinyl-Klebefolien, Schallplatten, Forex-Hartschaumplatten, PVC-Kunstleder, viele Bodenbeläge und Teile der Bastel-Moosgummis. Im Zweifel gilt: Datenblatt prüfen oder das Material nicht lasern.
Typische Anwendungen
- Materialprüfung vor jeder Bearbeitung
- Datenblatt-Check bei unbekannten Kunststoffen
- Sichere Alternativen statt PVC-haltiger Materialien
Häufige Fragen zu PVC-Verbot
Warum darf PVC niemals gelasert werden?
Weil PVC unter Laserhitze Chlorwasserstoff freisetzt, der mit Luftfeuchtigkeit Salzsäure bildet — hochgiftig für Menschen und korrosiv für die Maschine. Das Verbot umfasst alle PVC-haltigen Produkte. Unser Material-Checker gibt im Zweifel Auskunft.
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