Laserschutzbrille
Schutzbrille, die exakt auf die Wellenlänge des Lasers abgestimmt sein muss — eine CO2-Brille schützt nicht vor einem Diodenlaser und umgekehrt.
Laserschutzbrillen filtern gezielt die Wellenlänge des jeweiligen Lasers. Entscheidend ist die Kennzeichnung nach EN 207 mit Wellenlängenbereich und Schutzstufe — eine Brille für 10.6 µm (CO2) ist für 450 nm (Diode) wirkungslos.
Bei geschlossenen Klasse-1-Maschinen ist im Normalbetrieb keine Brille nötig: Das Sichtfenster ist selbst als Laserschutzfilter ausgeführt. Kritisch sind offene Geräte und Servicearbeiten bei geöffnetem Gehäuse.
Typische Anwendungen
- Augenschutz an offenen Lasergeräten
- Schutz bei Servicearbeiten am geöffneten Gerät
- Pflichtausrüstung bei Klasse-3- und Klasse-4-Lasern
Häufige Fragen zu Laserschutzbrille
Brauche ich bei einem geschlossenen Laser eine Schutzbrille?
Im Normalbetrieb einer geschlossenen Klasse-1-Maschine nein — das Sichtfenster wirkt selbst als Laserschutzfilter. Eine Brille ist bei offenen Geräten und bei Servicearbeiten mit geöffnetem Gehäuse nötig, und sie muss zur Wellenlänge des Lasers passen.
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