Technik & Maschine

Faserlaser

Festkörperlaser mit ca. 1.06 µm Wellenlänge — der Spezialist für Metalle: Gravur, Markierung und (mit hoher Leistung) Schnitt von Stahl, Alu, Messing und Titan.

Beim Faserlaser wird der Laserstrahl in einer dotierten Glasfaser erzeugt und verstärkt. Die Wellenlänge von rund 1.06 Mikrometern wird von Metallen gut absorbiert — das genaue Gegenteil des CO2-Lasers.

Faserlaser sind erste Wahl für Metallgravur und industrielle Kennzeichnung: Seriennummern, Datamatrix-Codes, Typenschilder, Anlassbeschriftungen. Organische Materialien wie Holz oder klares Acryl lassen sich damit hingegen kaum bearbeiten — die Wellenlänge geht durch transparente Kunststoffe schlicht hindurch.

Typische Anwendungen

  • Dauerhafte Metallgravur auf Stahl, Aluminium, Messing und Titan
  • Industrielle Kennzeichnung: Seriennummern, Datamatrix- und QR-Codes
  • Anlassbeschriftung von Medizininstrumenten
  • Schwarzmarkierung auf Edelstahl ohne Zusatzstoffe
  • Mit hoher Leistung: Schneiden dünner Metallbleche

Häufige Fragen zu Faserlaser

Was ist der Unterschied zwischen CO2- und Faserlaser?

Die Wellenlänge. Der CO2-Laser (10.6 µm) bearbeitet organische Materialien und Kunststoffe, der Faserlaser (1.06 µm) Metalle. Beide ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht — jedes Material verlangt die passende Wellenlänge.

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