Daten & Dateiformate

Dithering

Umrechnung von Graustufen in Schwarz-Weiss-Punktmuster für die Gravur — das Auge mischt die Punkte wieder zu Grautönen. Grundlage jeder Fotogravur.

Ein Laser kennt pro Punkt nur «Abtrag» oder «kein Abtrag» — Grautöne kann er nicht direkt gravieren. Dithering-Algorithmen (Floyd-Steinberg, Jarvis, Stucki u. a.) übersetzen Graustufenbilder deshalb in fein verteilte Punktmuster, deren Dichte den Tonwert abbildet.

Die Wahl des Algorithmus beeinflusst das Ergebnis sichtbar: Floyd-Steinberg wirkt fein und neutral, Jarvis weicher, geordnete Raster (Halftone) erzeugen einen Zeitungsdruck-Look. Material und Motiv entscheiden, was am besten funktioniert.

Typische Anwendungen

  • Übersetzung von Fotos in laserfähige Punktmuster
  • Tonwertdarstellung bei der Fotogravur
  • Wahl des Algorithmus je nach Material und Motiv

Häufige Fragen zu Dithering

Warum kann ein Laser keine Graustufen direkt gravieren?

Weil der Laser pro Punkt nur «Abtrag» oder «kein Abtrag» kennt. Grautöne entstehen erst durch Dithering: Helligkeitswerte werden in unterschiedlich dichte Punktmuster übersetzt, die das Auge aus der Distanz wieder als Graustufen wahrnimmt.

Projekt in Planung? Wir schneiden, gravieren und markieren in Lohnfertigung — Offerte innert 24 Stunden.

Unverbindlich anfragen →

← Alle Begriffe im Laser-Lexikon