Welche Dichtungswerkstoffe kann CAESS Laser verarbeiten?
CO₂-Laser verarbeitet die meisten nichtmetallischen Dichtungswerkstoffe: PE-Schaum, PU-Schaum, EPDM-Platten, Silikonplatten, Kork und Verbundmaterialien. Metalle wie Stahl oder Kupfer lassen sich mit CO₂-Laser nicht schneiden. Auch Materialien mit hohem Chlorgehalt (wie PVC) werden nicht verarbeitet. Die Eignung des spezifischen Materials prüft CAESS Laser vorab.
Welche Toleranzen erreicht CO₂-Laserschneiden bei Dichtungen?
Die typische Schnitttoleranz bei nichtmetallischen Dichtungswerkstoffen liegt bei ±0,1 bis 0,3 mm — abhängig von Materialstärke, Dichte und Geometrie. Für Dichtungen, die in Nuten oder Gehäuse eingepasst werden, ist das in den meisten Fällen ausreichend. Bei engen Toleranzanforderungen klärt CAESS Laser die Machbarkeit anhand eines Musterteils.
Ab welcher Stückzahl lohnt sich Laserschneiden für Dichtungen?
Laserschneiden lohnt sich ab dem ersten Stück — weil kein Stanzwerkzeug nötig ist. Für Einzelstücke, Entwicklungsmuster und Kleinserien bis in den dreistelligen Bereich ist CO₂-Laser wirtschaftlicher als Stanzen. Für sehr grosse Serien (ab 1'000+ Stück) kann ein spezialisiertes Stanzwerkzeug günstiger sein — CAESS Laser berät ehrlich.
Wie unterscheidet sich CO₂-Laserschneiden vom Stanzen bei Dichtungen?
Stanzen braucht ein Werkzeug pro Kontur — das kostet Zeit und Geld in der Herstellung. CO₂-Laser arbeitet werkzeuglos: jede Geometrie ist sofort schneidbar. Stanzwerkzeuge lohnen sich bei sehr grossen Serien. Für Prototypen, Muster und Kleinserien ist CO₂-Laser günstiger, flexibler und schneller.
Können komplexe Dichtungsgeometrien gelasert werden?
Ja. CO₂-Laser hat keine Einschränkungen bei der Formkomplexität. Enge Radien, Innenausschnitte, Langlöcher und Kombinationskonturen sind kein Problem. Geometrieänderungen kosten nichts Zusätzliches — einfach Datei anpassen und neu schneiden.
Wie dauerhaft sind lasergeschnittene Dichtungen?
Die Dauerhaftigkeit hängt vom Material ab, nicht vom Schneideverfahren. CO₂-Laserschnitte verändern die Materialeigenschaften am Schnittrand minimal. Bei EPDM und Silikon bleibt die Elastizität vollständig erhalten. Bei Schaumstoffen kann die Schnittkante leicht komprimiert sein — bei funktionalen Dichtungen in der Regel ohne Auswirkung auf die Dichtwirkung.
Welche Dateiformate werden für Dichtungszuschnitte benötigt?
Für Dichtungszuschnitte benötigt CAESS Laser Vektordateien im Format DXF, AI, SVG oder PDF. Konturen werden als Haarlinien (0,01 mm Strichstärke) angelegt. Massblatts als PDF oder DXF sind ebenfalls akzeptiert. Schriften müssen in Pfade umgewandelt sein. Bei Fragen zur Datenvorbereitung hilft CAESS Laser vorab.
Kann ich eigenes Dichtungsmaterial zur Bearbeitung anliefern?
Ja. Kunden können eigenes Material anliefern oder einsenden. Eine Vorabklärung der Materialeignung für den CO₂-Laser ist empfehlenswert. CAESS Laser prüft die Verarbeitbarkeit und gibt Rückmeldung, bevor der Auftrag gestartet wird. Bei Materialien mit unbekannter Zusammensetzung ist ein Mustertest sinnvoll.